Mittwoch, 26. September 2012

Die Frauen, die er kannte - Hans Rosenfeldt/Michael Hjorth

Die Frauen, die er kannte

Ein Fall für Sebastian Bergman

Sebastian Bergman, Kriminalpsychologe:

SEIN GEGNER IST IHM EBENBÜRTIG.

Wieder wurde in Stockholm eine Frau ermordet, es ist bereits das dritte Opfer. Auch sie trug ein hellblaues Nachthemd, wurde brutal vergewaltigt, ihre Kehle aufgeschlitzt.
Kommissar Höglund und seine Kollegen stehen unter großem Druck, denn die Abstände zwischen den Taten werden kürzer. Und die Handschrift deutet auf einen berüchtigten Serienmörder: Edward Hinde, manipulativ, grausam, hochintelligent. Doch Hinde sitzt seit Jahren im Hochsicherheitstrakt.
Höglund bleibt nichts anderes übrig, als jenen Mann ins Team zu holen, der Hinde einst hinter Gitter brachte – Kriminalpsychologe Sebastian Bergman. Für den Kommissar und sein Team ist der arrogante Einzelgänger eine Zumutung, für Bergman wird der Fall zum Albtraum: Denn der Name des vierten Opfers ist ihm nicht unbekannt  ...(Verlagsinfo)

«Ein echter Pageturner und noch viel spannender als das erste Buch.»
Skaraborgs Allehanda

«Der beste Schwedenkrimi des Jahres.»
Die Welt über «Der Mann, der kein Mörder war» 


Nach" Der Mann, de kein Mörder war - erscheint nun der zweite Band um den genialen Psychologen Sebastian Bergmann. 

Um es mit knappen Worten zu sagen: "Das muss man gelesen haben". In einer Liga mit Stieg Larsson und dann ganz oben platziert. 

Michael Sterzik

 

Dienstag, 25. September 2012

Die Stadt des roten Todes - Bethany Griffin

Eine junge Frau zwischen Licht und Schatten, zwischen Leben und Tod
Die Stadt ist von der Umwelt abgeschnitten, ganze Straßenzüge liegen in Ruinen. Der Regent feiert wilde Feste, während die Bevölkerung von einer schrecklichen Seuche dahingerafft wird. Nur eine kleine Oberschicht kann sich durch kostbare Masken vor der Krankheit schützen. So auch die junge Araby. Doch unter der Last einer großen Schuld sucht sie Vergessen in den Nachtclubs der Reichen. Dort begegnet ihr der faszinierende, verführerische William. Und Elliott, tollkühn, ein Revolutionär. Beide werben um Araby. Und sie muss sich entscheiden, ob sie sich dem Leben stellen und kämpfen will. Um ihre Liebe. Um Vergebung für ihre Schuld. Und um die Zukunft.(Verlagsinfo)

Michael Sterzik

 

Bethany Griffin

Die Stadt des roten Todes. Das Mädchen mit der Maske

Roman

Originaltitel: Masque of the Red Death
Originalverlag: Greenwillow/HC
Aus dem Amerikanischen von Andrea Brandl


Deutsche Erstausgabe
Paperback, Klappenbroschur, 352 Seiten, 13,5 x 20,6 cm
ISBN: 978-3-442-47819-4

€ 12,99 [D]
| € 13,40 [A] | CHF 18,90* (* empf. VK-Preis)

Verlag:
Goldmann
Dieser Titel erscheint am: 19. November 2012
Autom. Benachrichtigung per E-Mail

Sonntag, 23. September 2012

Der sterbende König - Bernard Cornwell


Der sterbende König – Bernard Cornwell


Der König stirbt.
Das Reich soll leben.
Zum Ende des neunten Jahrhunderts droht England erneut im Chaos zu versinken. Uhtreds Herr, König Alfred, ist ein todkranker Mann. Krieg liegt in der Luft. Alfred will, dass sein Sohn Edward ihm auf dem Thron folgt. Doch die Krone begehren viele, Sachsen und heidnische Wikingerfürsten. Ist es für den Krieger Uhtred nun an der Zeit, das ihm geraubte Land im Norden wiederzuerobern? Nein. Denn auch wenn ihn kein Eid an den schwachen Königssohn bindet: Uhtred wird nicht zusehen, wie Alfreds Traum von einem starken England in Blut und Brand versinkt. (Verlagsinfo)


Kritik

Der sechste Band der „Sachsen vs. Wikinger –Saga“ von Bernard Cornwell ist mit Sicherheit einer der ruhigeren Titel innerhalb dieser Reihe.

Es ist wahrscheinlich die Ruhe vor dem Sturm, der kommen wird. König Alfred, Herrscher von Wessex liegt im Sterben und die britische Insel ist noch immer nicht unter einem Banner vereint. Zu viele Gebiete sind von den Wikingerfürsten besetzt, die ähnlich wie König Alfred über ihr Territorium herrschen. Und auch innerhalb der eigenen Familie Alfreds, sind sich seine Kinder nicht einig wer über wem herrschen und regieren soll. Die Dänen verhalten sich noch ruhig, es ist die Zeit zu paktieren, Bündnisse zu schließen um sie entweder loyal einzuhalten oder sie gleich zu brechen. Es ist eine Zeit der Intrigen und der persönlichen Motivation, vom Kuchen der Macht möglichst viel abnehmen zu können.

Damit beginnt für Uhtred eine unruhige Zeit, auch für ihn selbst nicht nur als „Diener“ und Schwert des Königs. Welchen Weg soll der nicht mehr junge Recke nehmen. Es wäre die Gelegenheit sich den Dänen anzuschließen, um vielleicht sein Erbe und seine Burg seinem verhassten Onkel abzunehmen.

Diese Gedanken der Dänischen Wikingerfürsten, die England nun final erobern könnten, bilden das Grundgerüst der ganzen Geschichte die uns Bernard Cornwell erzählt. Dabei geht es weniger um die detaillierte Erzählung von Schlachten, die der Autor in Perfektion beherrscht, sondern eher darum welche Entscheidung die einzelnen potenziellen Thronanwärter nun einschlagen wollen.

Das mag für jeden Leser von Bernard Cornwell auf den ersten Blick ungewöhnlich erscheinen und viele werden die actionlastigen Szenen vermissen, doch auch ein Autor muss sich neu orientieren, wenn ihm das Zeitfenster dieser Epoche seinen Willen aufzwingt. Und so lässt der Autor König Alfred gegen Ende des Romans sterben und schließlich am Ende des Romans wird der Leser wissen, das Uhtred weiterkämpfen wird, denn es wird noch lange nicht ruhig auf der britischen Insel.

Einen wirklichen Spannungsbogen erreicht die Geschichte diesmal nicht. Viel mehr ist der vorliegende Band die Einleitung für einen beginnenden Kampf um den Thron, der in den nächsten Bänden sicherlich erzählt werden wird. In „Der sterbende König“ orientieren sich die Protagonisten „neu“ und damit übernehmen Dialoge den Kern der Geschichte und lassen die schwingenden Schwerter und Äxte diesmal erst in der zweiten Reihe Platz nehmen.
Fazit

„Der sterbende König“ ist kein schlechtes Buch, allerdings ohne konstanten, oder sich überhaupt zu entwickelten Spannungsbogen, dass schwächste dieser Reihe.

Es fehlt ein wenig an Atmosphäre und an dramatischen Inhalten, die sicherlich im siebten Band wieder zum Tragen kommen.

Letztlich ist „Der sterbende König“ von Bernard Cornwell zu empfehlen, da die Geschichte um die Entstehung von England hier weiter erzählt wird. Manchmal muss man halt eine kleine Pause einlegen, um neu an Fahrt gewinnen zu können.

Unabhängig von den anderen Titeln, dieses Buch zu lesen, macht überhaupt keinen Sinn, denn schon nach wenigen Seiten wird der Leser feststellen, dass es ihm nicht gelingen kann, den roten Faden überhaupt erkennen zu können.

Ich freue mich auf den nächsten Band – denn bekanntlich, sind Kämpfe um einen Thron, um Land und Macht, alles andere als ruhig.

Der König ist tot – Lang lebe der König.


Michael Sterzik









Samstag, 22. September 2012

Alles muss versteckt sein - Wiebke Lorenz


Alles muss versteckt sein (Wiebke Lorenz)

Was tust du, wenn deine Mordfantasien Wirklichkeit werden?

Ihre Gedanken sind mörderisch,ihre eigene Angst davor unaussprechlich: Nach einem Schicksalsschlag erkrankt Marie an aggressiven Zwangsgedanken, betrachtet sich als Gefahr für sich selbst und andere. Monatelang kämpft sie gegen die grausamen Mordfantasien an, die wie Kobolde durch ihren Kopf spuken, ständig verbunden mit der Panik, sie könne diese furchtbar realen Fantasien eines Tages nicht mehr kontrollieren und in die Tat umsetzen.
Und dieser Tag kommt, als Marie neben ihrem toten Freund erwacht, der mit einem Messer auf grausamste Weise niedergemetzelt wurde. Am Ende eines Gerichtsprozesses wird sie aufgrund ihrer Schuldunfähigkeit zum Maßregelvollzug in der forensischen Psychiatrie verurteilt. Dort sucht Marie verzweifelt nach Erinnerungen an die Mordnacht, denn für Marie selbst sind die Geschehnisse wie ausgelöscht. Nur ihr Arzt Jan scheint sie zu verstehen und ihr helfen zu wollen. Aber schon bald wächst in Marie der Verdacht, dass in Wahrheit vielleicht nichts so gewesen ist, wie es scheint …(Verlagsinfo)

Kritik

„Alles muss versteckt sein“ von der Autorin Wiebke Lorenz ist so eben im Blessing Verlag veröffentlicht worden. Die in Hamburg lebende Autorin, die ein Teil des Duos „Anne Hertz“ ist, kann nicht nur erfolgreiche Frauenromane schreiben, sondern auch tiefgründige und vor allem spannende Psychothriller.

Schon nach wenigen Seiten, nach den ersten Kapiteln muss Wiebke Lorenz hervorragende Rechercheleistung assistieren. Psychologische Forensik – und die krankhaften Zwangsgedanken der Hauptperson Maire spielen ebenso eine große Rolle, wie die medizinische Versorgung und Behandlung dieser Krankheit.

Die Geschichte, und damit auch der Spannungsbogen entwickelt sich zwar langsam, aber stetig kommt es zu überraschenden Wendungen und einer großartigen Charakterstudie der Figuren. Der klinische Alltag der kranken Personen innerhalb der stationären Psychiatrie , die schwere der Gewissheit evtl. unheilbar, psychisch erkrankt zu sein und nie wieder ein normales Leben führen zu können wird realistisch und sehr beklemmend erzählt. Ebenso der persönliche Schicksalsschlag und der dramatische Weg den die Krankheit von Marie, wirken beim Leser lange nach. Schnell entwickelt man hier Mitleid mit Marie und durch ihre persönliche Perspektive, aus der sie erzählt, fühlt man sich der kranken, jungen Frau unglaublich nahe.

„Alles muss versteckt sein“ ist nicht nur authentisch und verfügt über eine feine psychologische gefärbte Atmosphäre, sondern überzeugt durch eine konstante Spannung. Diese wird nicht durch grobe actionlastige Szenen erreicht, sondern dadurch, dass sie Autorin es schafft, den Leser in die „Hölle“ von Marie zu katapultieren.

Ein perfides, psychologisches Spiel zwischen den Schattenseiten von Wahrheiten, Lügen, Intrigen und Gefahr beschreibt die Autorin mit einer faszinierenden Raffinesse. Und immer wieder wird sich der Leser fragen: Welcher Charakter versteckt was und vor allem vor wem? Im Grunde ist alles versteckt und bis zum Schluss des Buches, wird so mancher Leser nicht vermuten, wie sich die Geschichte bis zum Showdown entwickelt.

Die Natur des Menschen hat immer zwei Medaillen, eine die wir sehen oder vage erkennen können bei unseren Mitmenschen und dann gibt es noch die dunkle Seite, die versteckt werden muss, vielleicht auch vor sich selbst.

Wiebke Lorenz gelingt es fabelhaft aufzuzeigen, dass jeder psychisch erkranken kann und dass man sich dessen nicht zu schämen braucht. Dass die soziale Ausgrenzung der Kranken schlimmer als die gestellte Diagnose ist, wird allzu gerne verdrängt. Und auch hier erzählt die Autorin quasi in einer Nebengeschichte, dass mal Verständnis aufbringen sollte, und den Mut hat zu vertrauen, zu helfen und den Kranken bei der Behandlung zu unterstützen.

Als kleinen Kritikpunkt muss man erwähnen, dass man durchaus erahnen kann, wie sich der Roman entwickelt, doch das nimmt der Handlung weder das Tempo oder die Spannung. Der überschaubare Kreis der Charaktere ist das einzige Manko, denn wie Schachfiguren gleich, kann nur einer das Spiel mattsetzen.

Fazit

„Alles muss versteckt sein“ von Wiebke Lorenz hat mit Sicherheit kein Grund sich verstecken zu müssen. Im Gegenteil: Der Titel ist brillant gewählt, die Story ist überzeugend und die Spannung allgegenwärtig.

Großes Lob an die Autorin für die Konzipierung der Charaktere und der sensiblen Art der Geschichte eine Seele einzuhauchen, die einen umzingeln kann wie das hellste Licht oder die tiefste Dunkelheit.

Lesen Sie bitte diesen Roman, Sie werden vieles davon was sie glauben zu kennen, evtl. mit anderen Augen sehen und interpretieren können.

Großartiger Titel Frau Lorenz und damit überzeugen Sie die Leser von Ihrer „anderen“ Schriftstellerischen Seite, sozusagen die „dunkle Seite der Macht“ J

Michael Sterzik



Alles muss versteckt sein

Paperback, Klappenbroschur, 352 Seiten, 13,5 x 20,6 cm
ISBN: 978-3-89667-469-2
€ 15,95 [D] | € 16,40 [A] | CHF 22,90* (* empf. VK-Preis) 

Verlag: Blessing
Erscheinungstermin: 3. September 2012 

 Dieser Titel ist lieferbar.

Donnerstag, 20. September 2012

Snapshot - Craig Robertson

Mein Name ist Tony Winter. Ich fotografiere den Tod.
In Glasgow hat man bessere Chancen, ermordet zu werden, als irgendwo sonst in Westeuropa. Und in Sachen Messerstechereien liegt die Stadt sogar weltweit an der Spitze. Als Tatortfotograf hat man hier immer gut zu tun. Meistens handelt es sich um Kleinkriminelle oder Opfer häuslicher Gewalt. Aber jetzt hat ein Killer angefangen, den mächtigsten Drogenbossen der Stadt Kugeln in die Schädel zu jagen. Tony Winter heftet sich an seine Fersen. Und gerät dabei selbst ins Visier ...(Verlagsinfo)

Michael Sterzik







Craig Robertson

Snapshot

Thriller

Originaltitel: Snapshot
Originalverlag: Simon & Schuster
Aus dem Englischen von Ulrich Thiele


Deutsche Erstausgabe
Taschenbuch, Broschur, 480 Seiten, 11,8 x 18,7 cm
ISBN: 978-3-453-43685-5

€ 9,99 [D]
| € 10,30 [A] | CHF 14,90* (* empf. VK-Preis)

Verlag:
Heyne
Dieser Titel erscheint am: 8. Oktober 2012
Autom. Benachrichtigung per E-Mail


 

Mittwoch, 19. September 2012

Der Mann, der kein Mörder war - Michael Hjorth, Hans Rosenfeldt

Der Mann, der kein Mörder war

Ein Fall für Sebastian Bergman

SEBASTIAN BERGMAN, KRIMINALPSYCHOLOGE:

HOCHINTELLIGENT. UNAUSSTEHLICH.

In einem Waldstück bei Västerås wird die Leiche eines Jungen entdeckt – brutal ermordet, mit herausgerissenem Herzen. Roger war Schüler eines Elitegymnasiums, ein sensibler Junge.
Die Polizei vor Ort ist überfordert, und so reist Kommissar Höglund mit seinem Team aus Stockholm in die Provinz. Dort trifft er überraschend einen alten Bekannten: Sebastian Bergman, ein brillanter Kriminalpsychologe und berüchtigter Kotzbrocken. Er bietet Höglund seine Hilfe an. Das Team ist wenig begeistert, doch schon bald wird der hochintelligente Bergman unverzichtbar. Denn in Västerås gibt es mehr als eine zerstörte Seele ...(Verlagsinfo)

«DER BESTE SCHWEDENKRIMI DES JAHRES.» Die Welt 

Sebastian Bergmann ist ein emotionales Wrack und ein unsympathischer Mensch. Als Leser werden Sie oftmals den Kopf schütteln, jedoch auch überrascht sein, wie hochintelligent er sein und über welchen Charme er verfügt, wenn er denn will.

Sebastian Bergmann ist ein Egoist, ein Feingeist, ein Genie und ja auch ein echter Kotzbrocken. 

"Der Mann, der kein Mörder war" ist wohl mit einer der besten Thriller aus den nördlichen Landen. Brillant.

Michael Sterzik


Dienstag, 18. September 2012

Verderbnis - Mo Hayder

Er beobachtet dich. Wartet auf dich. Dann holt er dich!
An einem kühlen Novemberabend wird auf dem Parkplatz eines Supermarktes in der Nähe von Bristol ein Auto entwendet – auf dem Rücksitz die elfjährige Martha Bradley. Detective Inspector Jack Caffery hofft zunächst, dass der Täter es nur auf das Auto abgesehen hatte. Doch das Kind bleibt verschwunden, und kurz darauf wird ein weiteres kleines Mädchen entführt. Caffery weiß, je länger die Opfer in der Gewalt des Entführers sind, desto unwahrscheinlicher wird es, dass sie lebend befreit werden können. Doch die Zeit vergeht, und es fehlt jede Spur ...(Verlagsinfo)
 
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Hintergrundinfos zu den Thrillern von Mo Hayder
Zum Special


 Michael Sterzik


Mo Hayder

Verderbnis

Psychothriller

Originaltitel: Gone
Originalverlag: Bantam Press
Aus dem Englischen von Rainer Schmidt


Taschenbuch, Klappenbroschur, 448 Seiten, 12,5 x 18,7 cm
ISBN: 978-3-442-47780-7

€ 9,99 [D]
| € 10,30 [A] | CHF 14,90* (* empf. VK-Preis)

Verlag:
Goldmann
Erscheinungstermin: 17. September 2012