Montag, 1. Oktober 2012

Die Bogenschützin - Martha Sophie Marcus

Sie liebt einen Ritter. Doch sie will ihre Freiheit niemals aufgeben.
Die Mark Brandenburg zur Zeit der Hussitenkriege: Während des Kampfes um die Burg ihres Vaters geht die kleine Hedwig im Wald verloren. Dort wird sie von dem geächteten Adligen Richard von Restorf aufgenommen und wächst bei ihm auf. Auf ihren Wunsch bildet er sie in der Kunst des Bogenschießens aus. Jahre später verspricht sie dem sterbenden Richard, seinen Sohn zu suchen. Ganz allein macht sich Hedwig auf die gefahrenvolle Reise und muss noch viele ungewöhnliche Wege gehen, bevor sie ihr Glück als Gemahlin eines königlichen Ritters finden kann ...(Verlagsinfo)

Michael Sterzik




Martha Sophie Marcus

Die Bogenschützin

Roman


Originalausgabe
Taschenbuch, Broschur, 544 Seiten, 11,8 x 18,7 cm
ISBN: 978-3-442-47486-8

€ 9,99 [D]
| € 10,30 [A] | CHF 14,90* (* empf. VK-Preis)

Verlag:
Goldmann
Dieser Titel erscheint am: 17. Dezember 2012
Autom. Benachrichtigung per E-Mail

Sonntag, 30. September 2012

TOP 10 - September mit den meisten Aufrufen

Hier sind meine TOP 10 aus dem Monat September 2012.

In absteigender Reihenfolge findet Ihr die Beiträge mit den meisten Aufrufen!

Platz 1

Engelspakt - von Alex Thomas














Platz 2

Alles muss versteckt sein - von Wiebke Lorenz














Platz 3

Winter der Welt - von Ken Follett














Platz 4

Die Grenzgängerin - von Jaques Berndorf















Platz 5 

Der Übergang -  von Justin Cronin














Platz 6

Der Cop - von Ryan David Jahn














Platz 7

Gemordet wird immer - von Tessa Korber














Platz 8

Ancient Blades - Die Metropole der Diebe - von David Chandler














Platz 9

Die Wundärztin - von Heidi Rehn















Platz 10 

Die linke Hand Gottes - Paul Hoffmann















Vielen Dank für den Besuch meines Blogs. Ebenso geht ein besonderer Dank an die Verlage und deren Unterstützung. Ich freue mich auf einen spannenden Leseherbst. 

Michael Sterzik


Freitag, 28. September 2012

Letzte Worte - Karin Slaughter

Die Wahrheit stirbt zuerst ...
Ein totes Mädchen am See. Ein gefälschter Abschiedsbrief. Der vermeintliche Mörder ist schnell gefasst. Er gesteht – und bringt sich dann in seiner Zelle um. Zuvor jedoch schreibt er mit seinem Blut an die Zellenwand: »Ich war’s nicht.« Als Sara Linton davon erfährt, ist sie außer sich. Die Polizistin Lena Adams muss den geistig behinderten Jungen zu dem falschen Geständnis und in den Selbstmord getrieben haben. Sara Linton will Lena ein für alle Mal aus dem Verkehr ziehen und bittet den GBI-Ermittler Will Trent um Hilfe.

Jeff Tollivers Expartnerin Lena Adams im Kreuzfeuer. (Verlagsinfo)

Michael Sterzik




Karin Slaughter

Letzte Worte

Thriller

Originaltitel: Broken (Georgia 2)
Originalverlag: Delacorte Press, New York 2010
Aus dem Amerikanischen von Klaus Berr


Deutsche Erstausgabe
Gebundenes Buch mit Schutzumschlag, 512 Seiten, 13,5 x 21,5 cm
ISBN: 978-3-7645-0414-4

€ 19,99 [D]
| € 20,60 [A] | CHF 28,50* (* empf. VK-Preis)

Verlag:
Blanvalet
Dieser Titel erscheint am: 29. Oktober 2012
Autom. Benachrichtigung per E-Mail

Donnerstag, 27. September 2012

Abgeschnitten - Sebastian Fitzek und Michael Tsokos

Abgeschnitten

Rechtsmediziner Paul Herzfeld findet im Kopf einer monströs zugerichteten Leiche die Telefonnummer seiner Tochter. Hannah wurde verschleppt – und für Herzfeld beginnt eine perverse Schnitzeljagd. Denn der psychopathische Entführer hat eine weitere Leiche auf Helgoland mit Hinweisen präpariert.
Herzfeld hat jedoch keine Chance, an die Informationen zu kommen. Die Hochseeinsel ist durch einen Orkan vom Festland abgeschnitten, die Bevölkerung bereits evakuiert. Unter den wenigen Menschen, die geblieben sind, ist die Comiczeichnerin Linda, die den Toten am Strand gefunden hat. Verzweifelt versucht Herzfeld sie zu überreden, die Obduktion nach seinen telefonischen Anweisungen durchzuführen. Doch Linda hat noch nie ein Skalpell berührt. Geschweige denn einen Menschen seziert …(Verlagsinfo)

"Alleine schon der Titel in Kombination mit den Autoren wirkt schon erschreckend nach. Damit ist der Erfolg schon vorprogrammiert. Ich verspreche mir recht viel - denn Fitzek lässt immer wieder Alpträume und Spannung in den Köpfen der Leser erwachen.

Michael Sterzik

 

Mittwoch, 26. September 2012

Die Frauen, die er kannte - Hans Rosenfeldt/Michael Hjorth

Die Frauen, die er kannte

Ein Fall für Sebastian Bergman

Sebastian Bergman, Kriminalpsychologe:

SEIN GEGNER IST IHM EBENBÜRTIG.

Wieder wurde in Stockholm eine Frau ermordet, es ist bereits das dritte Opfer. Auch sie trug ein hellblaues Nachthemd, wurde brutal vergewaltigt, ihre Kehle aufgeschlitzt.
Kommissar Höglund und seine Kollegen stehen unter großem Druck, denn die Abstände zwischen den Taten werden kürzer. Und die Handschrift deutet auf einen berüchtigten Serienmörder: Edward Hinde, manipulativ, grausam, hochintelligent. Doch Hinde sitzt seit Jahren im Hochsicherheitstrakt.
Höglund bleibt nichts anderes übrig, als jenen Mann ins Team zu holen, der Hinde einst hinter Gitter brachte – Kriminalpsychologe Sebastian Bergman. Für den Kommissar und sein Team ist der arrogante Einzelgänger eine Zumutung, für Bergman wird der Fall zum Albtraum: Denn der Name des vierten Opfers ist ihm nicht unbekannt  ...(Verlagsinfo)

«Ein echter Pageturner und noch viel spannender als das erste Buch.»
Skaraborgs Allehanda

«Der beste Schwedenkrimi des Jahres.»
Die Welt über «Der Mann, der kein Mörder war» 


Nach" Der Mann, de kein Mörder war - erscheint nun der zweite Band um den genialen Psychologen Sebastian Bergmann. 

Um es mit knappen Worten zu sagen: "Das muss man gelesen haben". In einer Liga mit Stieg Larsson und dann ganz oben platziert. 

Michael Sterzik

 

Dienstag, 25. September 2012

Die Stadt des roten Todes - Bethany Griffin

Eine junge Frau zwischen Licht und Schatten, zwischen Leben und Tod
Die Stadt ist von der Umwelt abgeschnitten, ganze Straßenzüge liegen in Ruinen. Der Regent feiert wilde Feste, während die Bevölkerung von einer schrecklichen Seuche dahingerafft wird. Nur eine kleine Oberschicht kann sich durch kostbare Masken vor der Krankheit schützen. So auch die junge Araby. Doch unter der Last einer großen Schuld sucht sie Vergessen in den Nachtclubs der Reichen. Dort begegnet ihr der faszinierende, verführerische William. Und Elliott, tollkühn, ein Revolutionär. Beide werben um Araby. Und sie muss sich entscheiden, ob sie sich dem Leben stellen und kämpfen will. Um ihre Liebe. Um Vergebung für ihre Schuld. Und um die Zukunft.(Verlagsinfo)

Michael Sterzik

 

Bethany Griffin

Die Stadt des roten Todes. Das Mädchen mit der Maske

Roman

Originaltitel: Masque of the Red Death
Originalverlag: Greenwillow/HC
Aus dem Amerikanischen von Andrea Brandl


Deutsche Erstausgabe
Paperback, Klappenbroschur, 352 Seiten, 13,5 x 20,6 cm
ISBN: 978-3-442-47819-4

€ 12,99 [D]
| € 13,40 [A] | CHF 18,90* (* empf. VK-Preis)

Verlag:
Goldmann
Dieser Titel erscheint am: 19. November 2012
Autom. Benachrichtigung per E-Mail

Sonntag, 23. September 2012

Der sterbende König - Bernard Cornwell


Der sterbende König – Bernard Cornwell


Der König stirbt.
Das Reich soll leben.
Zum Ende des neunten Jahrhunderts droht England erneut im Chaos zu versinken. Uhtreds Herr, König Alfred, ist ein todkranker Mann. Krieg liegt in der Luft. Alfred will, dass sein Sohn Edward ihm auf dem Thron folgt. Doch die Krone begehren viele, Sachsen und heidnische Wikingerfürsten. Ist es für den Krieger Uhtred nun an der Zeit, das ihm geraubte Land im Norden wiederzuerobern? Nein. Denn auch wenn ihn kein Eid an den schwachen Königssohn bindet: Uhtred wird nicht zusehen, wie Alfreds Traum von einem starken England in Blut und Brand versinkt. (Verlagsinfo)


Kritik

Der sechste Band der „Sachsen vs. Wikinger –Saga“ von Bernard Cornwell ist mit Sicherheit einer der ruhigeren Titel innerhalb dieser Reihe.

Es ist wahrscheinlich die Ruhe vor dem Sturm, der kommen wird. König Alfred, Herrscher von Wessex liegt im Sterben und die britische Insel ist noch immer nicht unter einem Banner vereint. Zu viele Gebiete sind von den Wikingerfürsten besetzt, die ähnlich wie König Alfred über ihr Territorium herrschen. Und auch innerhalb der eigenen Familie Alfreds, sind sich seine Kinder nicht einig wer über wem herrschen und regieren soll. Die Dänen verhalten sich noch ruhig, es ist die Zeit zu paktieren, Bündnisse zu schließen um sie entweder loyal einzuhalten oder sie gleich zu brechen. Es ist eine Zeit der Intrigen und der persönlichen Motivation, vom Kuchen der Macht möglichst viel abnehmen zu können.

Damit beginnt für Uhtred eine unruhige Zeit, auch für ihn selbst nicht nur als „Diener“ und Schwert des Königs. Welchen Weg soll der nicht mehr junge Recke nehmen. Es wäre die Gelegenheit sich den Dänen anzuschließen, um vielleicht sein Erbe und seine Burg seinem verhassten Onkel abzunehmen.

Diese Gedanken der Dänischen Wikingerfürsten, die England nun final erobern könnten, bilden das Grundgerüst der ganzen Geschichte die uns Bernard Cornwell erzählt. Dabei geht es weniger um die detaillierte Erzählung von Schlachten, die der Autor in Perfektion beherrscht, sondern eher darum welche Entscheidung die einzelnen potenziellen Thronanwärter nun einschlagen wollen.

Das mag für jeden Leser von Bernard Cornwell auf den ersten Blick ungewöhnlich erscheinen und viele werden die actionlastigen Szenen vermissen, doch auch ein Autor muss sich neu orientieren, wenn ihm das Zeitfenster dieser Epoche seinen Willen aufzwingt. Und so lässt der Autor König Alfred gegen Ende des Romans sterben und schließlich am Ende des Romans wird der Leser wissen, das Uhtred weiterkämpfen wird, denn es wird noch lange nicht ruhig auf der britischen Insel.

Einen wirklichen Spannungsbogen erreicht die Geschichte diesmal nicht. Viel mehr ist der vorliegende Band die Einleitung für einen beginnenden Kampf um den Thron, der in den nächsten Bänden sicherlich erzählt werden wird. In „Der sterbende König“ orientieren sich die Protagonisten „neu“ und damit übernehmen Dialoge den Kern der Geschichte und lassen die schwingenden Schwerter und Äxte diesmal erst in der zweiten Reihe Platz nehmen.
Fazit

„Der sterbende König“ ist kein schlechtes Buch, allerdings ohne konstanten, oder sich überhaupt zu entwickelten Spannungsbogen, dass schwächste dieser Reihe.

Es fehlt ein wenig an Atmosphäre und an dramatischen Inhalten, die sicherlich im siebten Band wieder zum Tragen kommen.

Letztlich ist „Der sterbende König“ von Bernard Cornwell zu empfehlen, da die Geschichte um die Entstehung von England hier weiter erzählt wird. Manchmal muss man halt eine kleine Pause einlegen, um neu an Fahrt gewinnen zu können.

Unabhängig von den anderen Titeln, dieses Buch zu lesen, macht überhaupt keinen Sinn, denn schon nach wenigen Seiten wird der Leser feststellen, dass es ihm nicht gelingen kann, den roten Faden überhaupt erkennen zu können.

Ich freue mich auf den nächsten Band – denn bekanntlich, sind Kämpfe um einen Thron, um Land und Macht, alles andere als ruhig.

Der König ist tot – Lang lebe der König.


Michael Sterzik