Freitag, 19. Oktober 2012

Zwillingsbrut - Lisa Jackson

Dasselbe hübsche Gesicht, dieselben grünen Augen, dasselbe rotbraune Haar. Ärztin Kacey Lambert ist schockiert: Die Frau, die schwer verletzt in die
­Klinik eingeliefert wurde, ist ihr wie aus dem ­Gesicht geschnitten. Und sie stirbt.
Kurz darauf gibt es weitere Tote, die Kacey verblüffend ähneln.
Detective Regan Pescoli und Selena Alvarez ermitteln.
Doch auch Kacey stellt Nachforschungen zu ihren Doppelgängerinnen an und schwebt schon bald, ohne es zu ahnen, in höchster Gefahr …

»Dieses Buch ist wie eine Droge.«
Publishers weekly

Michael Sterzik

 

Donnerstag, 18. Oktober 2012

Enders Spiel - Orson Scott Card

Ein zeitloses Meisterwerk der Jugendliteratur
Nur dem äußeren Anschein nach ist Andrew Wiggin, genannt Ender, ein ganz normaler Junge. Tatsächlich hat man ihn dazu auserwählt, zu einem militärischen Genie zu werden, das die Welt braucht, um einen übermächtigen Feind zu besiegen. Aber Enders Geschichte verläuft anders, als es die Militärs geplant haben. Völlig anders … Mit »Enders Spiel« hat Orson Scott Card einen einzigartigen dystopischen Roman geschrieben – mit einem Helden, den man nie mehr vergisst.
 
 
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Michael Sterzik


Orson Scott Card

Enders Spiel

Roman

Originaltitel: Ender's Game
Originalverlag: Tor
Aus dem Amerikanischen von Karl-Ulrich Burgdorf


Ab 14 Jahren
Taschenbuch, Broschur, 464 Seiten, 11,8 x 18,7 cm
ISBN: 978-3-453-31420-7

€ 8,99 [D]
| € 9,30 [A] | CHF 13,50* (* empf. VK-Preis)

Verlag:
Heyne
Dieser Titel erscheint am: 10. Dezember 2012
Autom. Benachrichtigung per E-Mail

 

Mittwoch, 17. Oktober 2012

Die Trinity Verschwörung - Charles Cumming

Die Spione des Kalten Krieges sind längst enttarnt. Bis auf einen. Und sein Geheimnis ist tödlich …
Sam Gaddis, dem Geschichtsdozenten und Russlandexperten wird ein lukratives Projekt angetragen: ein Buch über ein bislang unbekanntes Mitglied des berüchtigten Spionagerings der »Cambridge Five«. Mit dieser Bezeichnung waren jene fünf Agenten des britischen Geheimdienstes gemeint, die ihr Wissen bis in die frühen 1950er-Jahre an die Sowjets verraten hatten. Nun behauptet eine Journalistin, Informationen über einen sechsten Mann gefunden zu haben, der womöglich noch lebt. Sam ahnt nicht, dass seine Recherchen lebensgefährlich sind. Denn seine Enthüllungen drohen Großbritannien und Russland in ihren Grundfesten zu erschüttern. Um das zu verhindern, sind einige Leute bereit, über Leichen zu gehen ...(Verlagsinfo)


Michael Sterzik

Charles Cumming

Die Trinity Verschwörung

Thriller

Originaltitel: The Trinity Six
Originalverlag: Harper Collins
Aus dem Englischen von Walter Ahlers


Deutsche Erstausgabe
Taschenbuch, Klappenbroschur, 448 Seiten, 12,5 x 18,7 cm
ISBN: 978-3-442-47829-3

€ 9,99 [D]
| € 10,30 [A] | CHF 14,90* (* empf. VK-Preis)

Verlag:
Goldmann
Dieser Titel erscheint am: 19. November 2012
Autom. Benachrichtigung per E-Mail


 

Dienstag, 16. Oktober 2012

Serial - Jack Kilborn/Blake Crouch

Wenn Sie schwache Nerven haben ...

... dann sollten Sie jetzt besser nicht weiterlesen, denn die beiden Großmeister des Horrors haben sich zusammengetan und ihre gefährlichsten Psychopathen aufeinander losgelassen. Jack Kilborn und Blake Crouch erzählen, was passiert, wenn sich durchgeknallte Massenmörder begegnen und versuchen, sich gegenseitig umzubringen. Das Ergebnis dieser Zusammenarbeit von zwei der erfolgreichsten Horrorautoren der USA ist ein nervenaufreibendes, blutiges Spektakel, das einem beim Lesen das Blut in den Adern gefrieren lässt!(Verlagsinfo)

 Michael Sterzik




Jack Kilborn, Blake Crouch

Serial

Roman

Originaltitel: Serial Uncut
Aus dem Amerikanischen von Wally Anker


Deutsche Erstausgabe
Taschenbuch, Broschur, 224 Seiten, 11,8 x 18,7 cm
ISBN: 978-3-453-52976-2

€ 8,99 [D]
| € 9,30 [A] | CHF 13,50* (* empf. VK-Preis)

Verlag:
Heyne
Dieser Titel erscheint am: 12. November 2012
Autom. Benachrichtigung per E-Mail

Samstag, 13. Oktober 2012

Der Ursprung des Bösen - Jean Christophe Grangé


Der Ursprung des bösen (Jean Christophe Grangé)

Inhalt

Mathias Freire leidet unter einer rätselhaften Krankheit: Sobald er in Stress gerät, verliert er das Gedächtnis. Und wenn er das Bewusstsein wiedererlangt, ist er ein anderer: Ein neues Ich hat sich formiert, mit einer neuen Vergangenheit, einem neuen Lebensschicksal.
Währenddessen sucht die Polizei nach dem Täter einer Serie von Ritualmorden, die allesamt in der Nähe Freires verübt wurden, ohne dass man diesem etwas nachweisen kann.
Und wenn nun doch er der Mörder ist? Freire gerät zunehmend in Panik. Auf sein Gedächtnis ist kein Verlass. Also muss er einen anderen Weg finden, um seine Vergangenheit zu rekonstruieren. Doch die Suche nach seiner wahren Identität wird schon bald zu einem entsetzlichen Albtraum, aus dem es kein Entrinnen zu geben scheint. Ein Albtraum, der in einem dunklen Geheimnis um Freires Herkunft begründet liegt … (Verlagsinfo)

Kritik

Der französische Autor Jean Christophe Grangé ist bekannt für seine skurrilen und manchmal auch verwirrenden Geschichten. Der Autor beweist aber dennoch sein Faible für spannende und abwechslungsreiche Dramatik. Auch in seinem neuesten Roman „Der Ursprung des Bösen“ lässt er seine Hauptfigur Mathias Freire buchstäblich mehrmals am Rande des Wahnsinns zurück.

Obwohl manchmal die Logik in der Handlung schlicht und ergreifend nicht vorhanden ist, überzeugt der Roman einzig und alleine durch die beiden Hauptfiguren: Mathias Freire, einen nicht mehr ganz jungen, aber sympathischen Psychologen mit eindrucksvollem Charisma und seine Teilzeit-Verbündete die psychisch labile und traumatisierte Ermittlerin Anais Chatelet.

Es ist nicht einfach sich ein Bild zu machen über Mathias Freire, dass geht nicht nur der Figur selbst so, sondern auch der Leser wird hin- und hergerissen sein, ob er nun der gesuchte und wahnsinnige Mörder ist, der seine Morde gemäß Szenen der griechischen Mythologie selbstgerecht und vor allem wenig dezent platziert. Die Suche nach sich selbst wird für den jungen Arzt, zu einer wahrhaftigen Odyssee mit unüberschaubaren Risiken. Seine Vergangenheit die er infrage stellen muss, seine Gegenwart, die augenscheinlich nichts weiter ist, als eine perfekt inszenierte Lebenslüge, und eine Zukunft in der er sich selbst hinter den Mauern eine psychiatrischen Klinik für Geisteskranke vermutet, allerdings nicht als Arzt. Ach ja, und da wären noch zwei mysteriöse Killer, die mit roher Waffengewalt gezielt einen seiner Patienten erschossen haben und die ihn ebenso gerne exekutieren möchten.

Auf der anderen Seite, der des Gesetzes, steht die Einzelgängerin Anais Chatelet. Eine junge Frau aus großartigen, vermögenden Verhältnissen kommend, die es eigentlich überhaupt nicht nötig hat, jeden Tag das Gesicht des Bösen zu jagen. Doch ihr eigenwilliger Charakter ist seid ihrer Kindheit traumatisiert, als sie feststellen musste, dass ihre Mutter geisteskrank war und ihr Vater ein Anhänger der chilenischen Diktatur, in deren Namen und Weisung ein berühmt-berüchtigter Folterknecht gewesen ist. Eiskalt und vor allem brutal und tödlich.
Alleine schon, wegen diesen beiden großartigen konzipierten Figuren ist der Roman von Grangé empfehlenswert. Innerhalb der Geschichte, gibt es unzählige Irrungen, Wendungen und auch Überraschungen, die den Leser grandios unterhalten. Doch gerade diese Vielzahl an Ereignissen ist manchmal zu hoch dosiert. Der Mittelteil der Geschichte ist eine Tour de France durch Städte und Persönlichkeiten, durch Gefahren, Verfolgungsjagden und Flucht, die scheinbar unendlich zu werden scheint.

Der Autor sorgt hier für spannende Momentaufnahmen, doch die eigentliche Stärke der Geschichte, ist die Jagd des Mathias Freire nach seiner eigenen Identität. Phasenweise wird der Leser hier in das „Jason Bourne –Universum versetzt aus der Feder von Robert Ludlum. Die Geschichte wird aus der Perspektive der zwei Hauptfiguren erzählt und wirkt nahezu perfekt authentisch. Jean Christophe Grangé hat zweifelsohne das Talent sich in die ganz verschiedenen Charaktere reinzuversetzen und diese ihre persönliche Wahrnehmung erzählen zu lassen.

Für actionreiche Szenen ist ausreichend gesorgt, aber die Stärke des Romans ist nicht die Struktur der Story, sondern die innerliche Verzweiflung und die Suche der eigenen Identität. Zwar weiß die junge Kommissarin, wer sie ist, aber mehr als einmal kommen ihr Zweifel an der Un(Schuld) des Mathias Freire, zu dem sie sich hingezogen fühlt und dabei großartig alle Türen einschlägt, die sich ihr präsentieren. Geduld und Sensibilität gehören damit nicht zu ihren ausgeprägten Eigenschaften.
Bei Mathias Freire spielt sich das Leben noch viel dramatischer ab und er erkennt Talente, die er sich anfänglich überhaupt nicht erklären kann und die fast bis zum Schluss des Roman nicht abschließend aufgelöst werden. Die Atmosphäre, die der Autor entwickelt ist grandios.

Ein großes Manko in „Der Ursprung des Bösen“ ist die Logik und die Vernunft. Intuition hin oder her, die Handlungen von Mathias Freire so spannend sie auch sind, so unrealistisch und nicht denkbar sind sie dennoch. Ebenso die wenig rationellen und eher gefühlsbetonten Entscheidungen von Anais lässt man hier lieber unkommentiert.

Fazit

„Der Ursprung des Bösen“ von Jean Christopher Grangé ist ein spannender, fast schon mysteriöser Thriller mit hohem Unterhaltungswert, aber auch inhaltlichen Schwächen.

In jedem Fall ist das Ende wenig befriedigend und vor allem gemäß der hochkonzentrierten und langen Handlung enttäuschend. Es wäre vorteilhaft gewesen, die über 800 Seiten in zwei Bände zu platzieren. Die Möglichkeit wäre mit Sicherheit eine Option gewesen, um die Handlung und vor allem den Schluss der Geschichte entweder abzuschließen oder gar in einem anderen Roman, wieder aufzunehmen.

Es ist, was es ist – Ein solider und guter Roman des französischen Autors mit hohem Unterhaltungswert, allerdings auch mit potentiell nicht erbrachten Möglichkeiten.


Über den Autor:

Jean-Christophe Grangé, 1961 in Paris geboren, war als freier Journalist für verschiedene internationale Zeitungen (Paris Match, Gala, Sunday Times, Observer, El Pais, Spiegel, Stern) tätig. Für seine Reportagen reiste er zu den Eskimos, den Pygmäen und begleitete wochenlang die Tuareg. "Der Flug der Störche" war sein erster Roman und zugleich sein Debüt als französischer Topautor im Genre des Thrillers. Jean-Christophe Grangés Markenzeichen ist Gänsehaut pur. Frankreichs Superstar ist inzwischen weltweit bekannt für unerträgliche Spannung, außergewöhnliche Stoffe und exotische Schauplätze. Viele seiner Thriller wurden verfilmt. In Deutschland bereits erschienen sind seine Romane "Der Flug der Störche", "Die purpurnen Flüsse", "Der steinerne Kreis", "Das Imperium der Wölfe", "Das schwarze Blut" und "Das Herz der Hölle."


Michael Sterzik

Freitag, 12. Oktober 2012

Der Priester - Gerard O`Donovan

Sein Name ist »der Priester«. Seine Waffe ist ein Kruzifix. Seine Opfer können nur noch beten.
Ein Killer macht die Straßen von Dublin unsicher. Vor jeder Attacke macht er das Kreuzzeichen, dann schickt er seine Opfer zu Gott. Als die Tochter eines hochrangigen ausländischen Politikers einen Angriff des »Priesters« durch Zufall überlebt, ihr Körper mit Brandmalen in Form eines Kreuzes gezeichnet, wird Detective Inspector Mike Mulcahy mit den Ermittlungen beauftragt. Mulcahy ist einiges gewohnt, aber dieser Fall übersteigt selbst seine Vorstellungskraft. Und »der Priester« ist ein Gegner, wie ihn der Detective bisher nicht kannte: ein Engel des Todes mit einer Seele so schwarz wie die Hölle.(Verlagsinfo)

Michael Sterzik



Gerard O'Donovan

Der Priester

Thriller

Originaltitel: The Priest
Originalverlag: Sphere/Little Brown
Aus dem Englischen von Gunnar Kwisinski


Deutsche Erstausgabe
Taschenbuch, Broschur, 480 Seiten, 11,8 x 18,7 cm
ISBN: 978-3-442-47566-7

€ 9,99 [D]
| € 10,30 [A] | CHF 14,90* (* empf. VK-Preis)

Verlag:
Goldmann
Dieser Titel erscheint am: 17. Dezember 2012
Autom. Benachrichtigung per E-Mail

Donnerstag, 11. Oktober 2012

Berg der Legenden - Jeffrey Archer

Der Kampf um den Mount Everest – Abenteuer pur!

1924 brechen die besten Bergsteiger Großbritanniens zur bislang gewagtesten Expedition auf: Dieses Mal wollen sie den Gipfel des Mount Everest bezwingen. Einer von ihnen ist George Mallory. Doch schließlich, nur kurz vor seinem Ziel, verschwindet er für immer im Nebel.

Hat er den Gipfel erreicht? Ist er der eigentliche Erstbesteiger des höchsten Berges der Welt?
Denn, wenn ja, so müsste tatsächlich die Geschichte umgeschrieben werden…
Jeffrey Archer erzählt das atemberaubend spannende Schicksal eines Mannes, der den Tod in Kauf nimmt, um sich seinen Lebenstraum zu erfüllen.(Verlagsinfo)


 Michael Sterzik

Jeffrey Archer

Berg der Legenden

Hardcover
Preis € (D) 19,99 | € (A) 20,60 | SFR 28,90
ISBN: 978-3-502-10212-0
Verlag Scherz (Fischer Verlagsgruppe)