Donnerstag, 13. Dezember 2012

Vorstellung der Buchreihe: "Die Bestimmung" - Veronica Roth


Der New York Times Bestseller: Ein aufwühlender, fesselnder Roman über die Welt von morgen

Altruan – die Selbstlosen. Candor – die Freimütigen. Ken – die Wissenden. Amite – die Friedfertigen. Und schließlich Ferox – die Furchtlosen … 
Fünf Fraktionen, fünf völlig verschiedene Lebensformen sind es, zwischen denen Beatrice, wie alle Sechzehnjährigen ihrer Welt, wählen muss. Ihre Entscheidung wird ihr gesamtes künftiges Leben bestimmen, denn die Fraktion, der sie sich anschließt, gilt fortan als ihre Familie. 
Doch der Eignungstest, der über Beatrices innere Bestimmung Auskunft geben soll, zeigt kein eindeutiges Ergebnis. Sie ist eine Unbestimmte, sie trägt mehrere widerstreitende Begabungen in sich. Damit gilt sie als Gefahr für die Gemeinschaft. 
Beatrice entscheidet sich, ihre bisherige Fraktion, die Altruan, zu verlassen, und schließt sich den wagemutigen Ferox an. Dort aber gerät sie ins Zentrum eines Konflikts, der nicht nur ihr Leben, sondern auch das all derer, die sie liebt, bedroht…(Verlagsinfo)


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Der Aufstand hat begonnen ...

In einer ungewissen Zukunft, in der die Fraktionen zerfallen, gibt es keine Sicherheiten mehr. Außer der einen: Wo auch immer ich hingehe – ich gehe dorthin, weil ich es will… 
Drei Tage ist es her, seit die Ken mithilfe der ferngesteuerten Ferox-Soldaten unzählige Altruan umgebracht haben. Drei Tage, seit Tris' Eltern starben. Drei Tage, seit sie selbst ihren Freund Will erschossen hat – und aus Scham und Entsetzen darüber schweigt. Mit den überlebenden Altruan haben Tris und Tobias sich zu den Amite geflüchtet – doch dort sind sie nicht sicher, denn der Krieg zwischen den Fraktionen hat gerade erst begonnen. Wieder einmal muss Tris entscheiden, wo sie hingehört – selbst wenn es bedeutet, sich gegen die zu stellen, die sie am meisten liebt. Und wieder einmal kann es nur Tris in ihrer Rolle als Unbestimmte gelingen, die Katastrophe abzuwenden...(Verlagsinfo)


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Die Bestimmung - Tödliche Wahrheit
Band 2
Originaltitel: Insurgent
Originalverlag: Harper Collins US
Aus dem Englischen von Petra Koob-Pawis
DEUTSCHE ERSTAUSGABE
Ab 14 Jahren
Gebundenes Buch mit Schutzumschlag, 512 Seiten, 13,5 x 21,5 cm
ISBN: 978-3-570-16156-2
€ 17,99 [D] | € 18,50 [A] | CHF 25,90* (* empf. VK-Preis) 

Verlag: cbt
Erscheinungstermin: 10. Dezember 2012 
Dieser Titel ist lieferbar.

Für alle jugendlichen und erwachsenen Leser der Reihe: "Die Tribute von Panem" werden diese Reihe lieben. Veronica Roth schreibt hochspannend und in einer packenden Atmosphäre. 

Eine Reihe dies man gelesen haben muss. 

Michael Sterzik



Montag, 10. Dezember 2012

Das 10. Gebot - The Womans Murder-Club - James Patterson


Im Dunkeln lauert der Neid …

Detective Lindsay Boxer hat endlich geheiratet. Doch die Erinnerungen an ihre Hochzeit verblassen schnell, als sie mit den Ermittlungen in einem abscheulichen Verbrechen beauftragt wird: Ein junges Mädchen wurde angegriffen und schwer verletzt zurückgelassen, ihr neugeborenes Baby ist wie vom Erdboden verschluckt. Lindsay entdeckt nicht die geringste Spur vom Täter – und auch das Opfer scheint einige Geheimnisse zu bergen. Als weitere Angriffe auf Frauen die Stadt erschüttern, wächst der Druck, das Baby zu finden. Und Lindsay beginnt sich ernsthaft zu fragen, ob sie jemals eine Familie gründen sollte …(Verlagsinfo)







„Ein Garant für spannenden und abwechslungsreiches Lesevergnügen“. The Woman`s Murder Club hat inzwischen einen Kultstatus im Genre Thriller.

Michael Sterzik


Das 10. Gebot. Women's Murder Club
Thriller
Originaltitel: 10th Anniversary (Women's Murder Club 10)
Originalverlag: Little, Brown US
Aus dem Amerikanischen von Leo Strohm
DEUTSCHE ERSTAUSGABE
Gebundenes Buch mit Schutzumschlag, 384 Seiten, 13,5 x 21,5 cm
ISBN: 978-3-8090-2610-5
€ 19,99 [D] | € 20,60 [A] | CHF 28,50* (* empf. VK-Preis) Verlag: Limes
Dieser Titel erscheint am: 28. Januar 2013 
Autom. Benachrichtigung per E-Mail




Women's Murder Club 
            01. Der 1. Mord (1st To Die)
            02. Die 2. Chance (2nd Chance)
            03. Der 3. Grad (3rd Degree)
            04. Die 4. Frau (4th Of July)
            05. Die 5. Plage (The 5th Horseman)
            06. Die 6. Geisel (The 6th Target)
            07. Die 7 Sünden (7th Heaven)
            08. Das 8. Geständnis (8th Confession)
            09. Das 9. Urteil (9th Judgement)
            10. Das 10. Gebot (10th Anniversary)

Samstag, 8. Dezember 2012

Vergebt mir - Simon Kernick


Vergebt mir – Simon Kernick

Inhalt

Ein kalter Novemberabend. Drei Männer fahren auf einem verlassenen Parkplatz bei London. Ihr Mörder erwartet sie schon. Er erschießt sie – kalt und perfekt, mit reinem Gewissen. Der Killer glaubt, dass seine Opfer Verbrecher waren. Er hasst Verbrecher. Denn er ist ein Cop – sein Name: Dennis Milne. Doch diesmal ist er verraten worden. Als Milne erfährt, dass die Männer unschuldig waren, gerät er zwischen alle Fronten (Verlagsinfo)

Kritik

„Vergebt mir“ ist der erste Band einer Trilogie um den Ex-Polizisten und Killer Dennis Milne. Der vorliegende Band fängt praktisch bei „0“ an. Dennis Milne ist noch Polizist in der britischen Hauptstadt, ein Beamter mit Erfahrung. Aber nach mehreren Jahren auf der Straße im Sumpf von Verbrechen, Korruption und Ungerechtigkeiten ist dieser inzwischen desillusioniert und glaubt schon lange nicht mehr Recht und Gesetz.

Simon Kernick lässt sich viel Zeit bei der ersten und recht tiefen Interpretation seines Anti-Helden. Dennis Milnes Figur ist realistisch geschildert. Ein Mann, der nach einer gewissen Erfahrung auf den harten Boden der Realität aufgeschlagen ist und seine Illusion eines recht schaffenden Polizisten ad acta legt. Der Leser wird über seine Beweggründe nachdenken müssen. Dennis Milne ist kein Mann der „rot“ sieht, kein Charles Bronson, der eiskalt die Mörder aufsucht und liquidiert. Dennis Milne tötet – aber nicht nur für Geld, sondern entledigt sich des kriminellen Abschaums, die in seinen Augen in einer Gesellschaft der Ethik und Moral nichts mehr zu suchen haben. Doch so eiskalt er auch tötet, bleiben bei dem sensiblen Mann immer zwiespältige Gefühle übrig.

„Vergebt mir“ ist kein knallharter Actionthriller, sondern basiert zumindest in der ersten Hälfte auf traditionelle kriminalistische Elemente wie Verhör, Spurensuche, Interpretation des Tatortes usw. Nach und nach zieht sich die Schlinge enger um Dennis Hals, doch dieser sieht vor lauter Verbrechen den Ausweg nicht mehr, bis es zu spät ist und die Lage mit Schießereien, Flucht und Rache dann doch eskaliert.

Dennis Milne ist nicht nur sensibel, sondern auch ausgesprochen pflichtbewusst und verliert dabei total seine Orientierung, wer nun „Gut“ oder „Böse“ ist. Dennis Milne wandert zwar aufgeschreckt und vorsichtig, noch immer auf den schmalen Grat einer Grauzone.

Die Spannung entspricht in erster Linie ehe einen guten Krimi, als einen Thriller aber  auch für Action ist hin und wieder gesorgt. Simon Kernick erzählt seinen Roman ohne große langatmige Passagen, sondern baut seinen Roman logisch und konsequent auf. Sein Stil ist souverän und nicht langweilig oder widersprüchlich. Gut durchdacht, sehr realistisch und man darf gespannt sein, wie es in den beiden nachfolgenden Titeln; „Fürchtet mich“ und „Erlöst mich“ mit Dennis Milne weitergeht.


Fazit

„Vergebt mir“ von Simon Kernick ist ein klasse Thriller mit einem nicht unsympathischen (Anti)Helden.

Beim lesen ist nachdenken angesagt, nicht nur lesen, vergessen und zum nächsten Buch greifen. Ein Roman, der über eine Langzeitwirkung verfügt und für einen Thriller ist dies ein absolutes Lob.

Brillant und reif für ein Drehbuch.

Michael Sterzik



Donnerstag, 6. Dezember 2012

Der Priester - Gerard O`Donovan

Buchinhalt

Er wird "der Priester" genannt - denn der bestialische Serienmörder, der die Straßen von Dublin unsicher macht, markiert seine Opfer mit einem Kreuzzeichen, bevor er sie tötet. Als die Tochter eines hochrangigen ausländischen Politikers einen Angriff des Priesters durch Zufall überlebt, ihr Körper mit Brandmalen in Form eines Kreuzes gezeichnet, wird Detective Inspector Mike Mulcahy mit den Ermittlungen beauftragt. Mulcahy ist einiges gewohnt, aber dieser Fall übersteigt selbst seine Vorstellungskraft. Und "der Priester" ist ein Gegner, wie ihn der Detective bisher nicht kannte: ein Engel des Todes mit einer Seele so schwarz wie die Hölle.(Verlagsinfo)
 
 
 
 

Kurzvita

Gerard O'Donovan ist im irischen Cork geboren und in Dublin aufgewachsen. Nach einer kurzen Karriere im öffentlichen Dienst begab er sich auf Reisen, arbeitete unter anderem als Barkeeper und Buchhändler und unterrichtete später Philosophie und Englisch, bevor er sich schließlich als Journalist und Kritiker für Zeitungen wie The Sunday Times und den Daily Telegraph niederließ. 2007 war er für den Debut Dagger der Crime Writers' Association nominiert. "Der Priester" ist sein erster Roman. (Verlagsinfo)


Michael Sterzik


Gerard O'Donovan

Der Priester

Thriller

Originaltitel: The Priest
Originalverlag: Sphere/Little Brown
Aus dem Englischen von Gunnar Kwisinski


Deutsche Erstausgabe
Taschenbuch, Broschur, 480 Seiten, 11,8 x 18,7 cm
ISBN: 978-3-442-47566-7

9,99
| 10,30 | 14,90* (* empf. VK-Preis)
Verlag: Goldmann

Dieser Titel erscheint am: 17. Dezember 2012
Autom. Benachrichtigung per E-Mail


 

Sonntag, 2. Dezember 2012

Das Geheimnis der Maurin - Lea Korte


Das Geheimnis der Maurin (Lea Korte)


Inhalt

Andalusien 1491: Die schöne Zahra und ihre Familie müssen vor den christlichen Eroberern nach Portugal fliehen, werden jedoch auf ihrer Flucht von Soldaten überfallen. Zahras kleine Tochter wird dabei entführt. Nur einer kann das Mädchen retten: Gonzalo, der Bruder ihres Geliebten Jaime. Doch dieser hat keinen Grund, Zahra zu helfen, hat er sie doch schon lange vor Jaime geliebt und seine Niederlage nie verwunden …(Verlagsinfo)





Kritik

Granada war die letzte maurische Bastion und als die Katholischen Könige diese in ihrem Besitz nahmen, endete auch größtenteils der Maurische Einfluss in dieser Region. Wissenschaft, Kultur, Poesie, Architektur und Medizin der Mauren waren eine wahre Perle und den Christen schon lange voraus.

Obwohl politische und militärische Erfolge der Christen die Mauren niedergerungen haben, war die spanische Königsfamilie noch lange nicht am Ziel ihrer Wünsche. Noch immer gab es starke jüdische und auch islamische religiöse Einflüsse, die unterbunden werden sollten, mit aller Macht.

Es war eine dunkle Zeit, eine Zeit der Verfolgung, der Pogrome, eine der Zeit von manchmal, fast schon fanatischen Inquisitoren. Zwangstaufen waren an der Tagesordnung, ebenso die Verbrennung von Ketzern, ganz zu schweigen von den Problemen und Ängsten der Familien, deren Angehörige unterschiedliche Religionen ausübten.

In „Das Geheimnis der Maurin“ erzählt die Autorin Lea Korte von diesem Schrecken die ihre Figur der „Zahra“ und ihre Familie erleiden muss. Inzwischen haben Zahra und ihr christlicher Mann Jaime drei Kinder, dass vierte ist unterwegs. Die ursprünglich angedachte Reise nach Portugal entwickelt sich desaströs und endet fast in einem Drama. Trotz aller Schwierigkeiten entschließt sich die junge Familie nun, sich eine Existenz in ihrer alten Heimat aufzubauen. Damit beginnt die dramatische Geschichte, die Lea Korte in einer imposanten Atmosphäre erzählt.

Genau wie in ihrem ersten Band „Die Maurin“ hält sich die Autorin sehr genau an historischen Fakten und lässt die Vergangenheit sehr bildlich vor den Augen der Leser entstehen. Kernstück des Romans ist die Familie Zahras und das innere Verhältnis zueinander. Es gibt ganz unterschiedliche Interpretationen der religiösen und kulturellen Lebensweise, sodass die Eskalation innerhalb der Familie zum Alltag gehört. Jaime weicht nicht vom christlichen Glauben ab und dient sogar dem christlichen Königshaus. Zahra ist nicht gewillt sich der Gewalt der Inquisitoren zu beugen. Ihre gemeinsamen Kinder haben eigene, auch pubertäre Probleme und proben nicht nur einmal den familiären Aufstand.

„Das Geheimnis der Maurin“ ist ein Plädoyer für die religiöse und kulturelle Toleranz, aber zeigt ebenso gleich auf, dass Menschen gleichwohl schwach wie auch stark sein können und manchmal auch müssen. Das Wagnis sich zwischen Religion und weltlicher, königlicher Macht entscheiden zu müssen, war damals sicherlich noch aktueller als in unserer Gegenwart. Dennoch wird es der Leser schwer haben, sich innerhalb der Geschichte für eine Partei – Zahras oder Jaimes zu entscheiden. Beide Charaktere sind ausgesprochene, eigensinnige Dickköpfe und bringen manchmal zu wenig Verständnis füreinander auf. Die dadurch entstehende Distanz macht es nicht leichter. Für alle nicht für die Kinder, die oftmals zwischen den religiösen und kulturellen Ansichten, mal hierhin- mal dorthin gewirbelt werden.

Das vorliegende Buch überzeugt durch inhaltliche Spannung, die angetrieben durch die Protagonisten entsteht. Die Figuren, alle voran Zahra sind die Basis der Geschichte. Leider und das finde ich Persönlich schade, geraten manchmal die historischen Ereignisse in den Hintergrund. Im Vergleich mit „Die Maurin“ erschließen sich die historischen Fakten nicht ganz so intensiv. Ebenso treten die historischen Persönlichkeiten leider zu wenig auf. In Kombination mit den Hauptprotagonisten wäre es hier von Vorteil gewesen, auch ihre Perspektive und Motive in die Handlung einzubauen.

Damalige Charaktere aus dem ersten Band „Die Maurin“ treten leider zu wenig bis gar nicht mehr in Erscheinung. Ausgenommen die Familienmitglieder und Freunde Zahras. Nichtsdestotrotz erzählt Lea Korte die Geschichte um Zahra fabelhaft, unterhaltsam weiter und bildet auch einen guten Abschluss.

Fazit

„Das Geheimnis der Maurin“ ist ein überzeugender Roman vor dem Panorama der historischen Ereignisse aus dieser uns gar nicht so fernen Kultur.

Lea Kortes Blick fürs Detail ist fein und sensibel genug um eine realistische Spannung aufzubauen, die den Leser unterhält und einnimmt.

Sehr löblich findet sich am Anfang ein Personenverzeichnis und am Ende ein Glossar und historische Bemerkungen. Zu guter Letzt rundet die Autorin selbst mit ihrem Nachwort den Roman final ab.

Bis auf wenige Schwächen hat mich der Roman absolut überzeugen können und gerade für Leser des ersten Bandes „Die Maurin“ ist dieser Band ein „Muss“. Ich denke aber an dieser Stelle, dass die Geschichte nun ein Ende haben muss, trotzdem und das freut mich, gibt es bestimmt noch einiges an Potenzial und Geschichte, was erzählt werden muss. Also Frau Korte, schreiben sie bitte weiter historische Romane aus dieser Region, denn es gibt so vieles, was noch nicht erzählt wurde, oder?!

Michael Sterzik