Donnerstag, 12. September 2013

Richard Doetsch - Die Michael St. Pierre - Reihe

Der Dunkle Pfad Gottes

Michael St. Pierre war einmal der beste Dieb aller Zeiten. Er wollte für immer aufhören. Doch als seine Frau erkrankt, kann nur eine kostspielige Operation ihr Leben retten: Er muss innerhalb einer Woche 250.000 Dollar beschaffen. Ein mysteriöser Auftraggeber verspricht ihm genau diese Summe, wenn Michael zwei antike Schlüssel stiehlt. Das Problem: Die Reliquien befinden sich im Vatikan. Michael macht sich bereit für den größten Raub der Geschichte. Er ahnt nicht, dass er etwas stehlen will, das nicht für menschliche Augen bestimmt ist ...(Verlagsinfo)



Die Quelle der Seelen

Der Diebstahl eines Gemäldes war ein Routinejob für Michael St. Pierre - bis jemand seinen Auftraggeber ermordet hat. Nun ist Michael auf der Flucht. Er hat auf der Rückseite des Gemäldes eine Karte entdeckt, die zu einem sagenumwobenen 
Artefakt führt, der "Quelle der Seelen". Sie ist seit Jahrhunderten verschollen, und manche sagen, sie bliebe besser verborgen. Sie besitzt unvorstellbare Kraft und richtet in falschen Händen schreckliche Zerstörungen an. Michael muss das 
Relikt vor seinen Feinden finden. Doch die Quelle der Seelen befindet sich an einem sicheren Ort: in einem Labyrinth unterhalb des Kremls ... (Verlagsinfo)





Der Dieb der Finsternis

Michael St. Pierre ist ein Meisterdieb, spezialisiert auf alte Artefakte. Eigentlich wollte er seine kriminelle Karriere beenden. Doch dann verschwindet sein bester Freund Simon im Nahen Osten unter mysteriösen Umständen. Er wurde in ein streng bewachtes Gefängnis verbracht, in dem man ungeliebte Staatsfeinde verschwinden lässt. Nur wenige Menschen wissen, dass dieser Ort überhaupt existiert. Michael weiß, dass sein Freund für eine archäologische Grabung arbeitete. Ist er dort auf etwas gestoßen, das ihn in diese Lage gebracht hat? Michael begibt sich auf eine Mission, der sich kein Dieb stellen möchte: der Einbruch in ein geheimes Hochsicherheitsgefängnis, aus dem noch niemand entkommen ist. (Verlagsinfo)




Die Legende der Dunkelheit

Meisterdieb Michael St. Pierre wollte sein Handwerk nie wieder ausüben. Doch eine perfide Erpressung zwingt ihn dazu, sein Versprechen zu brechen. Er und seine Exfreundin KC Ryan sollen ein Tagebuch stehlen, dessen Inhalt eines der größten Geheimnisse der Geschichte birgt. Versagt einer von ihnen, muss der andere sterben. Der Weg führt Michael St. Pierre in die Unterwelt der chinesischen Triaden und zu einem Gegner, der alles daran setzt Michaels Plan zu sabotieren (Verlagsinfo)




Die bisherigen vier Romane über den Meisterdieb Michael St. Pierre überzeugen über die mystische Jagd nach religiösen Artefakten. Der Autor kombiniert sehr geschickt Fiktive und Fantastische Elemente zu einer spannenden Geschichte. Auch sind die Bücher nicht die "harten" Thriller sondern der Autor lässt auch seine Figuren so manchen Freiraum neben der Religion, auch noch philosophische Perspektiven zu beleuchten. Gerade diese Momentaufnahmen gelingt es glaubhaft und nachhaltig den Geschichten das Besondere zu geben. 

Lesen Sie auch die Thriller von Richard Doetsch. Sie werden zusammen mit Michael St. Pierre ein diebisches Vergnügen haben. Und zu guter letzt: Sie werden auch etwas dabei lernen und erfahren. Unterhaltsames und spannendes Lernendes Lesen. 

Brillante Reihe und eine der größten, positiven Überraschungen für mich in diesem Jahr.

Michael Sterzik







Montag, 19. August 2013

Totenblick - Markus Heitz


Totenblick – Markus Heitz

Inhalt (Verlagsinfo)

Die Wahrheit liegt im Auge des Betrachters.“ Diese Nachricht hinterlässt ein Serienmörder an sorgfältig inszenierten Tatorten, die Todesbildern nachempfunden sind: alte Gemälde, moderne Fotografien oder Bilder aus dem Internet. Anfangs glauben die Ermittler noch, die Hinweise wären am Tatort versteckt oder es gäbe einen Zusammenhang zwischen den Vorlagen und den Opfern. Doch dann machen sie eine grausige Entdeckung: Auf den Vorlagen erhöht sich die Zahl der abgebildeten Toten - aber da ist noch mehr: Die Spuren für die Ermittler sind an einem besonderen Ort vom Täter verborgen worden …




Kritik

„Totenblick“ von Markus Heitz der sich bisher sehr wohl in Genre Fantasy einen Namen gemacht hat, nicht zuletzt mit den brillanten Titeln wie: „Ritus“ und „Sanctus“, hat nun mit seinem zweiten Thriller „Totenblick“ einen Ausflug ins Genre Thriller unternommen.

Auch in dem vorliegenden Band taucht wie schon in „Oneiros“ der mystische und geheimnisvolle Bestatter Korff auf. Dieser immer mal wieder kurze Gastauftritt des Charakters in der Handlung, gehört dann auch zu dem eher stärkeren Part innerhalb einer konfusen, völlig überzogenen Handlung. Damit haben wir auch in dieser Kritik den alles entscheidenden „toten“ Punkt erreicht. Ohne mystische Elemente ist dieser Thriller eher im unteren Durchschnitt anzusiedeln.

Markus Heitz katapultiert den Leser in eine Welt des Grauens und des Horrors und spart weder an brutalen Details noch an ausufernden Klischees. Eine subtile, tiefgründige und aufbauende Spannung ist hier nicht zu finden. Der Autor bedient sich dem langweiligen Katz-und-Maus-Spiel und vergibt damit die einzigartige Chance, den wirklich interessanten Charakteren ein Podium zu bieten.

Dabei hätte dieser Roman doch so viel Potenzial gehabt, wenn der Autor sich die Mühe gemacht hätte, so starke Charaktere ins rechte Licht zu rücken. Die unterschiedlichen Perspektiven seiner Charaktere bringen die Geschichte auch nicht weiter voran. Voller Lücken und fehlender Rückschlüsse driftet die Handlung immer weiter ab und zerschellt schließlich an den Klippen banaler Horrorelemente. Die Schlüsselworte der Handlung lassen sich schnell zitieren: “Blut, Angst, Grauen, Schmerz...und fertig ist die Geschichte.

Die Idee von einem „Totenblick“ ist verwirrend und weckt eine Erwartungshaltung, die der Autor überhaupt und ansatzweise nicht erreicht. Dabei hilft es auch nicht, wenn der Autor den einen oder anderen Charakter über die Klinge springen lässt. Ein wirklich geistiges Duell zwischen Jäger und gejagten findet nicht statt. Zum Ende hin bekommt dann Kommissar Zufall noch die Gelegenheit für ein paar Auftritte und schließlich ist man nur froh, wenn man das Nachwort des Autors endlich erreicht hat.

Fazit

„Totenblick“ von Markus Heitz ist der schwächste Thriller, dass schwächste Buch, was ich bisher von ihn gelesen habe.

Markus Heitz sollte bei dem Stil bleiben, mit dem er „Groß“ geworden ist. Sicherlich gibt es in der Literatur Kombinationen in denen Thriller und Mystik fabelhaft eingefasst sind, doch hier geht es nur um den liebelosen Serienmörder, mit traumatischen Erfahrungen und einer künstlerischen Ader für sein altes Ego.

Warum so einfallslos? Warum nicht ein Thriller mit mystischen Elementen?

Der „Tot“ steht im gut – das ist bezogen auf den Bestatter Korff und dessen Verbindung zum Schnitter – zum Sensenmann – zum Gevatter – so viele Ideen und Möglichkeiten und kaum eine wurde hier verwertet. Schade.

Herr Heitz: Bleiben Sie sich treu, und lassen Sie Ihre Leser wieder teilhaben an Charakteren, die mit dem „Tod“ spielen und zwischen den Welten agieren.

Michael Sterzik






Samstag, 17. August 2013

Der Ungnädige - Jane Casey


Die Polizei nennt es Mord. Er nennt es Gerechtigkeit.
Die Öffentlichkeit feiert ihn als Helden: den Unbekannten, der zwei verurteilte Pädophile zu Tode gefoltert hat. Selbst für die Kripo haben die Morde nicht allerhöchste Priorität. Nach Ansicht der jungen Ermittlerin Maeve Kerrigan ist diese Art von Selbstjustiz jedoch unerträglich, und gegen alle Widerstände macht sie es sich zur Aufgabe, den selbst ernannten Richter und Henker jener Toten dingfest zu machen. Als aber die Gewalt eskaliert, muss sie sich entscheiden, wie weit sie für die Gerechtigkeit gehen will. (Verlagsinfo)

Michael Sterzik









JANE CASEY

Der Ungnädige

Thriller

Originaltitel: The Reckoning (02 Maeve Kerrigan)
Originalverlag: Ebury Press, London 2011
Aus dem Englischen von Franka Reinhart 
DEUTSCHE ERSTAUSGABE
Taschenbuch, Broschur, 608 Seiten11,8 x 18,7 cm
ISBN: 978-3-442-38010-7
€ 9,99 [D] € 10,30 [A] CHF 14,90* (* empf. VK-Preis) 

Verlag: Blanvalet

Mittwoch, 14. August 2013

Die Todesliste - Frederick Forsyth


Ein Special Agent auf der Jagd nach dem gefährlichsten Terroristen der Welt
Die »Todesliste« ist das geheimste Dokument der amerikanischen Regierung. Es enthält die Namen derjenigen, die eine Gefahr für den Weltfrieden sind. Ganz oben auf der Liste steht »Der Prediger«, ein radikaler Islamist, der seine Anhänger dazu aufstachelt, im Namen Gottes Repräsentanten der westlichen Welt zu töten. Als es in Amerika und Europa immer mehr Opfer gibt, heißt es, seine Identität und seinen Aufenthaltsort zu erkunden, um ihn unschädlich machen zu können. Diesen geradezu unmöglichen Job übernimmt ein Ex-Marine, genannt der Spürhund. Er muss schnell handeln, um den Prediger auszuschalten, bevor dieser seine Pläne in die Tat umsetzen kann. Unterstützt wird der Spürhund nur von einem genialen jungen Hacker – die beiden müssen es schaffen, ihn aus seinem Versteck zu locken.




Frederick Forsyth – der Garant für Hochspannung pur!(Verlagsinfo)

Michael Sterzik


FREDERICK FORSYTH

Die Todesliste

Thriller

Originaltitel: The Kill List
Originalverlag: Bantam Press, London 2013
Aus dem Englischen von Rainer Schmidt 
DEUTSCHE ERSTAUSGABE
Gebundenes Buch mit Schutzumschlag, 320 Seiten,13,5 x 21,5 cm
ISBN: 978-3-570-10166-7
€ 19,99 [D] € 20,60 [A] CHF 28,50* (* empf. VK-Preis) 

Verlag: C. Bertelsmann
 Dieser Titel erscheint am: 30. September 2013


Sonntag, 11. August 2013

Die wundersame Geschichte der Faye Archer - Christoph Marzi


Eine Liebe, die alle Zeiten überdauert
»Geschichten sind wie Melodien!« Mit diesen Worten verzaubert Alex Hobdon die junge Buchhändlerin Faye Archer vom ersten Augenblick an. Als er sein Skizzenbuch in ihrem Laden vergisst, tut Faye etwas völlig Untypisches: Sie schreibt Alex über Facebook an, und aus ein paar kurzen Chats entwickelt sich eine berührende Liebesgeschichte. Doch dann erfährt Faye, dass Alex ein Geheimnis verbirgt, das so unglaublich klingt, dass es eigentlich nur wahr sein kann, und Faye muss sich entscheiden, ob ihre Liebe zu Alex stark genug ist, dieses Geheimnis zu teilen ...(Verlagsinfo)

Michael Sterzik






CHRISTOPH MARZI

Die wundersame Geschichte der Faye Archer

Roman

ORIGINALAUSGABE
Paperback, Klappenbroschur, 384 Seiten13,5 x 20,6 cm
ISBN: 978-3-453-52992-2
€ 14,99 [D] € 15,50 [A] CHF 21,90* (* empf. VK-Preis) 

Verlag: Heyne

Sonntag, 14. Juli 2013

Der Schlaf und der Tod - A.J. Kazinski


Sanft schwingt der Tod
Kommissar Niels Bentzon wird mitten in der Nacht zu einem dringenden Einsatz gerufen: Eine junge Frau will sich in der Kopenhagener Innenstadt von einer Brücke stürzen. Sie ist unbekleidet und steht eindeutig unter Drogen. Bentzon, der auf solche Fälle spezialisiert ist, klettert die Brücke hinauf, kann aber keinen Kontakt zu der jungen Frau aufbauen. Vor seinen Augen springt sie in den Tod. Was zunächst aussieht wie Selbstmord, entpuppt sich als perfider Mord. Und es bleibt nicht bei einem Opfer.
Es ist Sommer, eine Hitzewelle lähmt die Stadt, als Niels Bentzon spätabends ein Anruf der Einsatzleitung erreicht. Selbstmordversuch. Eine junge Frau steht auf der Brücke über dem Bahnhof Dybbøl und droht herunterzustürzen. Sie ist splitternackt und steht unter Drogeneinfluss. Bentzon, der für solche Krisensituationen geschult ist, eilt zum Einsatzort, aber er ist zum ersten Mal in seiner Karriere machtlos. Die junge Frau springt in die Tiefe und ist sofort tot. Bentzon glaubt nicht an Selbstmord und nimmt die Ermittlungen auf. Bei der Toten handelt es sich um Dicte van Hauen, Primaballerina des Königlichen Balletts Kopenhagen. Sie stammt aus einer wohlhabenden Familie und war ein Weltstar – warum sollte sie sich umbringen? Tatsächlich ergibt die Obduktion, dass jemand versucht hat, sie zu ertränken. Zudem finden sich Spuren von Ketamin, Amphetamin, Kokain und Ritalin in ihrem Blut. Doch damit nicht genug, auf ihrem Brustkorb finden sich die Abdrücke eines Defibrillators. Die junge Frau wurde kurz vor ihrem Tod wiederbelebt. Die Tat eines Wahnsinnigen? (Verlagsinfo)


A. J. KAZINSKI

Der Schlaf und der Tod

Thriller

Originaltitel: Søvnen og døden
Originalverlag: Politiken
Aus dem Dänischen von Günther Frauenlob 
Paperback, Klappenbroschur, 608 Seiten13,5 x 20,6 cm
ISBN: 978-3-453-26793-0
€ 16,99 [D] € 17,50 [A] CHF 24,50* (* empf. VK-Preis) 

Verlag: Heyne
 Dieser Titel erscheint am: 19. August 2013 
Autom. Benachrichtigung per E-Mail
Weitere Ausgabearten:
» eBook


Freitag, 28. Juni 2013

Der Rote Sarg - Sam Eastland


Der rote Sarg (Sam Eastland)

Moskau 1939: Oberst Nagorski ist unter mysteriösen Umständen ums Leben gekommen. Der Ingenieur war für Stalins wichtigstes Projekt verantwortlich – den neuen, hochgeheimen Panzer T-34, von Spöttern auch »der rote Sarg« genannt. Der Diktator glaubt an Sabotage und vermutet, dass die »Weiße Gilde« Nagorski ermordet hat. Sonderermittler Pekkala erhält den Auftrag, die Verschwörer aufzuspüren – eine lebensgefährliche Mission. Denn niemand weiß, ob es die Gruppe überhaupt gibt. (Verlaginfo)

Kritik

Nach dem ersten Teil „Roter Zar“ von Sam Eastland lässt der Autor erneut seinen Sonderermittler Pekkala in Russland auf Verbrecherjagd gehen. In „Der Rote Sarg“ bekommt Pekkala direkt von Stalin den Auftrag zu ermitteln, wer den Ingenieur Nagorski ermordet hat. Der rote und für seinen Jähzorn bekannte Diktator vermutet nicht zu unrecht eine Reihe von Verrätern, die das russische Militär indirekt bedrohen, hinter dem Mordanschlag steckt.

Auch dieser zweite Band der Reihe spielt kurz vor dem Zweiten Weltkrieg. Der Angriff der Deutschen auf Polen scheint unmittelbar bevorzustehen und Mütterchen Russland befürchtet, trotz verschiedener vertraglichen Nicht-Angriffs-Pakte in den Krieg einbezogen zu werden. Das heißt für Stalin, mit aller Macht seinen Militärapparat aufzurüsten. „Der Rote Sarg“ ein neu entwickelter Panzer soll den Deutschen auf dem Schlachtfeld das Fürchten lernen, auch wenn dieser wie Pekkala schnell feststellt noch unter diversen Kinderkrankheiten leidet, nicht in Produktion gehen sollte. Damit ist eigentlich die grobe Handlung des vorliegenden Romans schon erzählt.

Da Pekkala, ein russischer Agent mit der Lizenz zum: Töten, Spionieren, Verhaften, Beschlagnahmen usw. ein durch und durch feiner Kerl ist, gibt er sich, obwohl er den aufkommenden Stalinismus kritisch sieht, dem System doch treu ergeben. Anders wie im ersten Teil erfährt der Leser nicht viel Neues über die Hauptfigur. Im Grunde werden die wichtigsten und dramatischsten Szenen seines Lebens noch einmal erzählt. Dies ist ein relativ großer Kritikpunkt, wenn man sich die Entwicklung der Hauptfigur anschaut. Seine persönlichen Gefühle, seine Emotionen und seine Gedanken schaltet Sam Eastland leider förmlich total ab. Trotzdem besitzt „Der Rote Sarg“ eine ganz eigene und interessante Atmosphäre. Die Spannung bleibt konstant im guten Niveau, entwickelt sich aber auch nicht mit der Handlung weiter fort.

Die Handlung wird dann interessant, wenn es zu Rückblenden in die Zarenzeit kommt. Alleine das wäre es wert einen eigenständigen Roman zu schreiben in der auch die Vergangenheit von Pekkala wieder mehr ins Licht rückt. Diese Passagen sind so interessant und lebhaft erzählt, dass sie, wenn man sie mit der eigentlichen Handlung vergleicht die Haupthandlung in den Hintergrund zu drängen vermag.

Es gibt nicht viel neue Charaktere in der Handlung, dafür allerdings ein paar mehr witzige Momente und ernste Dialoge mit seinem Assistenten Kirow, dem deutlich mehr Platz gegeben wird. Die Zukunft von Pekkala kurz vor dem Ausbruch des 2. Weltkrieges bleibt am Ende verschwommen, auch wenn der Autor eine mögliche Aussicht auf das nächste Abenteuer des russischen Sonderermittlers wirft.
Fazit

„Der Rote Sarg“ von Sam Eastland ist schwächer als der erste Band der Reihe. Nach Möglichkeit sollte der Leser zu dem ersten Band „Roter Zar“ greifen, da hier die Figur von Pekkala mehr analysiert und dargestellt wird.

Nichtsdestotrotz gelingt dem Autor Sam Eastland mit diesem Roman wieder ein guter, solider Thriller der hält, was er eben verspricht. Er wird nicht langweilig oder schweift vom Thema ab. Der Autor konzentriert sich ausschließlich auf die Perspektive des Ermittlers, dass mag leider manchmal etwas eindimensional wirken.

Ich bin gespannt auf den dritten Teil, hoffe allerdings, dass der Autor sich evtl. ein Herz nimmt, um Pekkalas Vergangenheit uns noch schmackhafter zu machen.

„Der Rote Sarg“ ist absolut zu empfehlen, alleine schon weil der Roman in einer Zeit spielt, die interessant und viel Raum für Abenteuer gibt.

Michael Sterzik